Ergebnisse nutzen

Die Ergebnisse der Qualitätsindikatoren aus Routinedaten machen Behandlungsergebnisse transparent und sind somit unverzichtbare Informationen für das interne Qualitätsmanagement, Führungskräfte sowie medizinische und pflegerische Experten eines Krankenhauses.

Arbeit mit den Qualitätsergebnissen

INWIDA Ergebnisse aus IQM Peer Reviews

Anhand von Kennzahlen, wie z.B. Sterblichkeits- oder Komplikationsraten, werden krankenhausintern Behandlungsabläufe, Prozesse und Strukturen überprüft sowie:

  • Qualitätsziele definiert
  • berufsgruppen- und abteilungsübergreifende Verbesserungspotenziale analysiert 
  • Verbesserungen festgelegt

Geeignete Strukturen hierfür sind z.B. die trägerübergreifenden IQM Peer Reviews sowie hausinterne interdisziplinäre M&M-Konferenzen und Fallanalysen.

IQM stellt den Mitgliedskliniken weitere Instrumente zur Arbeit mit der IQM Methodik zur Verfügung. Im Mitgliederbereich finden sich diese Werkzeuge – Checklisten, Leitfäden und Umsetzungshinweise - in der IQM Toolbox.

1007 Peer Reviews - 16.000 Akten – hier sind die Ergebnisse

Hinter INWIDA verbirgt sich die „Indikatoren basierte Wissensdarstellung“ der Ergebnisse aus mehr als 1000 IQM Peer Reviews. Die dokumentierten Optimierungspotenziale und Verbesserungsvorschläge gewinnen über die vielen Protokolle hinweg in Summe an Repräsentativität und enthalten Aussagen, die für alle IQM Mitglieder relevant sind. Das Projekt INWIDA baut ein Wissensregister auf Basis dieser Peer Review Protokolle auf, in dem die IQM Mitglieder Verbesserungspotenzial und Lösungsvorschläge, auf die jeweiligen Qualitätsindikatoren bezogen, einfach abrufen können. 

Das Projekt fördert den Wissenstransfer und Wissenszuwachs innerhalb des IQM Netzwerkes, indem gute Ideen zur Verbesserung der medizinischen Behandlungsqualität von möglichst vielen Akteuren in den Krankenhäusern umgesetzt werden.