IQM Initiative Qualitätsmedizin

„Die Beschleunigung von Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung durch das IQM Peer Review Verfahren ist erstaunlich. Das dauert bei anderen Verfahren oft Jahre. Peer Review Verfahren sind profitables und wünschenswertes QM“ Dr. med. Günther Jonitz,
Präsident der Ärztekammer Berlin

INITIATIVE QUALITÄTSMEDIZIN

Routinedaten, Transparenz, Peer Review – für die bestmögliche medizinische Behandlungsqualität

In der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) engagieren sich Krankenhäuser aus Deutschland und der Schweiz für mehr medizinische Qualität bei der Behandlung ihrer Patienten. Obwohl die Versorgungsqualität in Krankenhäusern hierzulande ein hohes Niveau erreicht hat, gibt es nach wie vor deutliche Qualitätsunterschiede und Verbesserungspotenzial. Dieses Potenzial für alle in der Patientenversorgung Tätigen sichtbar zu machen und zum Wohle der Patienten durch aktives Fehlermanagement zu heben, hat sich IQM zum Ziel gesetzt. Dafür stellt IQM den medizinischen Fachexperten aus den teilnehmenden Krankenhäusern innovative und anwenderfreundliche Instrumente zur Verfügung, die auf einer offenen Fehlerkultur und kollegialer Unterstützung beruhen.

Die drei Grundsätze der IQM Mitglieder:

  1. Qualitätsmessung auf Basis von Routinedaten
  2. Transparenz der Ergebnisse durch deren Veröffentlichung
  3. Qualitätsverbesserungen durch Peer Reviews

Damit gehen die IQM Mitgliedskrankenhäuser freiwillig weit über die bestehenden gesetzlichen Anforderungen zur Qualitätssicherung hinaus und setzen im Interesse bester Medizin und größtmöglicher Patientensicherheit Maßstäbe. IQM ist für alle Krankenhäuser offen, die dieses Verfahren zur konsequenten medizinischen Qualitätsverbesserung nutzen möchten.

Seit der Gründung von IQM im Jahr 2008 haben sich bereits über 400 kommunale, freigemeinnützige, öffentlich-rechtliche, internationale und private Krankenhäuser sowie zahlreiche Universitätsklinika aus Deutschland und der Schweiz für den Weg von IQM zu mehr Qualität in der Medizin entschieden. Von September 2011 bis Juni 2015 waren die Niederösterreichischen Landeskliniken ebenfalls Mitglied bei IQM. In derzeit über 480 Krankenhäusern aus Deutschland und der Schweiz versorgen die IQM Mitglieder jährlich ca. 7,7 Mio. Patienten stationär, damit liegt der Anteil an der stationären Versorgung in Deutschland bei ca. 40 % und in der Schweiz bei gut 22 %.

Aktuelles

Essen, 14.02.2019

Neues Mitglied | Contilia GmbH

Die Contilia Gruppe ist neues IQM Mitglied geworden. Das christliche Unternehmen mit Sitz in Essen  wurde 2006 von der St. Elisabeth-Stiftung Essen, der Stiftung St. Marien-Hospital zu Mülheim an der Ruhr und dem Caritas-Trägerwerk im Bistum Essen e.V. gegründet. Heute stehen rund 7.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäusern, Senioreneinrichtungen, den ambulanten Diensten, den Ärztehäusern, den Präventions- und Früherkennungs- sowie Rehabilitationseinrichtungen im Dienst des Unternehmens „mit der Linde“ (Con-tilia). In ihren insgesamt 47 Einrichtungen, davon neun Krankenhausstandorte mit 2.155 Betten, versorgt die Contilia rund 90.000 stationäre und 230.000 ambulante Patienten.

Weiterlesen

Berlin, 06.02.2019

IQM Hearing

Auf Einladung des Wissenschaftlichen Beirats IQM kamen am 1. Februar 2019 in Berlin Vertreter von Vereinigungen, Fachgesellschaften und wissenschaftlichen Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen zusammen, um sich über verschiedene Ansätze zur Risikoadjustierung bei der Qualitätsmessung auszutauschen.

Weiterlesen

Sarnen, 05.02.2019

Neues Mitglied | Kantonsspital Obwalden

Das Kantonsspital Obwalden in Sarnen ist ein Grundversorgungsspital mit den Hauptabteilungen Innere Medizin, Allgemein-/ Unfall-/ Viszeralchirurgie, Orthopädie, Frauenklinik und Anästhesie. Das Spital verfügt über 67 Betten und behandelt mit rund 500 Mitarbeitern pro Jahr ca. 4.000 Patienten stationär und 40.000 ambulant.

Weiterlesen