IQM Initiative Qualitätsmedizin

„Routinedaten sind ein Königsweg der medizinischen Qualitätssicherung“ Prof. Dr. med. Dr. h .c.
Peter C. Scriba,
Präsident des Wissenschaftlichen Beirates der Initiative Qualitätsmedizin

Initiative Qualitätsmedizin

Routinedaten, Transparenz, Peer Review – für die bestmögliche medizinische Behandlungsqualität

In der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) engagieren sich Krankenhäuser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für mehr medizinische Qualität bei der Behandlung ihrer Patienten. Trotzdem die Versorgungsqualität in Krankenhäusern hierzulande ein hohes Niveau erreicht hat, gibt es nach wie vor erhebliche Qualitätsunterschiede und Verbesserungspotenzial. Dieses Potenzial für alle in der Patientenversorgung Tätigen sichtbar zu machen und zum Wohle der Patienten durch aktives Fehlermanagement zu heben, hat sich IQM zum Ziel gesetzt. Dafür stellt IQM den medizinischen Fachexperten aus den teilnehmenden Krankenhäusern innovative und anwenderfreundliche Instrumente zur Verfügung, die auf einer offenen Fehlerkultur und kollegialer Unterstützung beruhen.

Die drei Grundsätze der IQM-Mitglieder:

  1. Qualitätsmessung auf Basis von Routinedaten
  2. Transparenz der Ergebnisse durch deren Veröffentlichung
  3. Qualitätsverbesserungen durch Peer Review Verfahren

Damit gehen die IQM-Mitgliedskrankenhäuser freiwillig weit über die bestehenden gesetzlichen Anforderungen zur Qualitätssicherung hinaus und setzen im Interesse bester Medizin und größtmöglicher Patientensicherheit Maßstäbe. IQM ist für alle Krankenhäuser offen, die dieses Verfahren zur konsequenten medizinischen Qualitätsverbesserung nutzen möchten.

Seit Gründung von IQM im Jahr 2008 haben sich bereits mehr als 250 kommunale, freigemeinnützige, öffentlich-rechtliche, internationale und private Krankenhäuser sowie zahlreiche Universitätsklinika für den Weg von IQM zu mehr Qualität in der Medizin entschieden. Insgesamt versorgen die IQM-Krankenhäuser jährlich rund 4 Mio. Patienten stationär. In Deutschland liegt ihr Anteil an der stationären Patientenversorgung bei rund 19 %, in Österreich bei 15 % und in der Schweiz bei ca. 16 %.

Aktuelles

Jena, 28.04.2015

Neues Mitglied | Universitätsklinikum Jena

Das Universitätsklinikum Jena ist neues IQM-Mitglied. Das Klinikum versorgt jährlich 52.000 Patientinnen und Patienten stationär und rund 364.000 ambulant.

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Marburg, 09.04.2015

Neues Mitglied | Universitätsklinikum Marburg

Das Universitätsklinikum Marburg ist neues IQM-Mitglied und versorgt jährlich 45.063 Patientinnen und Patienten stationär und rund 146.000 ambulant.

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Lausanne, 08.04.2015

Neues Mitglied – Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV)

Das Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV) ist neues IQM-Mitglied. Die Klinik versorgt jährlich rund 45.000 Patientinnen und Patienten stationär und 950.000 ambulant.

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