IQM Initiative Qualitätsmedizin

„Müßig jegliche Diskussionen über 'Härte' oder 'wissenschaftliche Validität' der Indikatoren. Was zählt, ist eine durch IQM geschärfte und gelenkte Aufmerksamkeit auf unser qualitatives Outcome in der Zukunft“ Dr. rer. pol.
Jörg Blattmann,
Vorsitzender der Geschäftsführung, Johanniter GmbH

Initiative Qualitätsmedizin

Routinedaten, Transparenz, Peer Review – für die bestmögliche medizinische Behandlungsqualität

In der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) engagieren sich Krankenhäuser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für mehr medizinische Qualität bei der Behandlung ihrer Patienten. Trotzdem die Versorgungsqualität in Krankenhäusern hierzulande ein hohes Niveau erreicht hat, gibt es nach wie vor erhebliche Qualitätsunterschiede und Verbesserungspotenzial. Dieses Potenzial für alle in der Patientenversorgung Tätigen sichtbar zu machen und zum Wohle der Patienten durch aktives Fehlermanagement zu heben, hat sich IQM zum Ziel gesetzt. Dafür stellt IQM den medizinischen Fachexperten aus den teilnehmenden Krankenhäusern innovative und anwenderfreundliche Instrumente zur Verfügung, die auf einer offenen Fehlerkultur und kollegialer Unterstützung beruhen.

Die drei Grundsätze der IQM-Mitglieder:

  1. Qualitätsmessung auf Basis von Routinedaten
  2. Transparenz der Ergebnisse durch deren Veröffentlichung
  3. Qualitätsverbesserungen durch Peer Review Verfahren

Damit gehen die IQM-Mitgliedskrankenhäuser freiwillig weit über die bestehenden gesetzlichen Anforderungen zur Qualitätssicherung hinaus und setzen im Interesse bester Medizin und größtmöglicher Patientensicherheit Maßstäbe. IQM ist für alle Krankenhäuser offen, die dieses Verfahren zur konsequenten medizinischen Qualitätsverbesserung nutzen möchten.

Seit Gründung von IQM im Jahr 2008 haben sich bereits mehr als 250 kommunale, freigemeinnützige, öffentlich-rechtliche, internationale und private Krankenhäuser sowie zahlreiche Universitätsklinika für den Weg von IQM zu mehr Qualität in der Medizin entschieden. Insgesamt versorgen die IQM-Krankenhäuser jährlich rund 4 Mio. Patienten stationär. In Deutschland liegt ihr Anteil an der stationären Patientenversorgung bei rund 19 %, in Österreich bei 15 % und in der Schweiz bei ca. 16 %.

Aktuelles

Berlin, 02.04.2014

Neues Mitglied | Luzerner Kantonsspital

Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) ist neues IQM-Mitglied und verfügt jährlich über 493.000 ambulante Patientenkontakte und versorgt 38.250 stationäre Patientinnen und Patienten.

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Berlin, 20.03.2014

Neue Fachausschussleiterin Peer Review

Seit 1. März 2014 ist Frau PD Dr. med. habil. Maria Eberlein-Gonska neue Leiterin des Fachausschusses Peer Review. Sie tritt die Nachfolge von Frau Dr. med. Oda Rink an, die sich in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet, um sich mehr ihrer Familie zu widmen. Frau PD Dr. Eberlein-Gonska ist Leiterin des Zentralbereichs Qualitäts- und Medizinisches Risikomanagement am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden.

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Berlin, 10.02.2014

Handbuch IQM

Das „Handbuch IQM“ (Hrsg.: J. Martin / O. Rink / J. Zacher) ist erschienen. Es bietet einen Überblick über die Indikatoren und deren Verwendung für Qualitätsverbesserungen und stellt die bisherigen Ergebnisse der IQM-Peer Review Verfahren dar.

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