IQM Initiative Qualitätsmedizin

„Nach der Analyse weniger Patientenakten haben die Peers einen Eindruck von den Stärken und Schwächen einer Klinik“ Dr. med. Andreas Gremmelt,
Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin, Damp SCHLEI-Klinikum Schleswig MLK

Initiative Qualitätsmedizin

Routinedaten, Transparenz, Peer Review – für die bestmögliche medizinische Behandlungsqualität

In der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) engagieren sich Krankenhäuser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für mehr medizinische Qualität bei der Behandlung ihrer Patienten. Trotzdem die Versorgungsqualität in Krankenhäusern hierzulande ein hohes Niveau erreicht hat, gibt es nach wie vor erhebliche Qualitätsunterschiede und Verbesserungspotenzial. Dieses Potenzial für alle in der Patientenversorgung Tätigen sichtbar zu machen und zum Wohle der Patienten durch aktives Fehlermanagement zu heben, hat sich IQM zum Ziel gesetzt. Dafür stellt IQM den medizinischen Fachexperten aus den teilnehmenden Krankenhäusern innovative und anwenderfreundliche Instrumente zur Verfügung, die auf einer offenen Fehlerkultur und kollegialer Unterstützung beruhen.

Die drei Grundsätze der IQM-Mitglieder:

  1. Qualitätsmessung auf Basis von Routinedaten
  2. Transparenz der Ergebnisse durch deren Veröffentlichung
  3. Qualitätsverbesserungen durch Peer Review Verfahren

Damit gehen die IQM-Mitgliedskrankenhäuser freiwillig weit über die bestehenden gesetzlichen Anforderungen zur Qualitätssicherung hinaus und setzen im Interesse bester Medizin und größtmöglicher Patientensicherheit Maßstäbe. IQM ist für alle Krankenhäuser offen, die dieses Verfahren zur konsequenten medizinischen Qualitätsverbesserung nutzen möchten.

Seit Gründung von IQM im Jahr 2008 haben sich bereits mehr als 250 kommunale, freigemeinnützige, öffentlich-rechtliche, internationale und private Krankenhäuser sowie zahlreiche Universitätsklinika für den Weg von IQM zu mehr Qualität in der Medizin entschieden. Insgesamt versorgen die IQM-Krankenhäuser jährlich rund 4 Mio. Patienten stationär. In Deutschland liegt ihr Anteil an der stationären Patientenversorgung bei rund 19 %, in Österreich bei 15 % und in der Schweiz bei ca. 16 %.

Aktuelles

Potsdam, 17.12.2014

Neues Mitglied | Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam

Das Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam ist mit der Klinik Ernst von Bergmann Bad Belzig und der Lausitz Klinik Forst neues IQM-Mitglied. Die Kliniken Ernst von Bergmann Potsdam, Bad Belzig und Lausitzklinik Forst versorgen jährlich 53.000 stationäre und über 107.000 ambulante Patienten.

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Bonn, 11.12.2014

Neues Mitglied | Universitätsklinikum Bonn

Das Universitätsklinikum Bonn ist neues IQM-Mitglied. Das Klinikum versorgt jährlich rund 46.500 stationäre und 290.000 ambulante Patientinnen und Patienten.

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Singen, 23.09.2014

Neues Mitglied | Hegau-Bodensee-Klinikum

Die Gemeinnützige Krankenhausbetriebsgesellschaft Hegau-Bodensee-Klinikum mbH mit seinem einheitlichen Plankrankenhaus an den vier Standorten Singen am Hohentwiel, Radolfzell, Stühlingen und Engen ist neues IQM-Mitglied. Die Kliniken versorgen jährlich rund 90.000 Patientinnen und Patienten ambulant und stationär.

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