Wir messen die medizinische Behandlungsqualität in unseren Krankenhäusern einheitlich aus vorhandenen Routinedaten und mit einem anerkannten Qualitätsindikatorsatz.

Durch die Einheitlichkeit der Qualitätsindikatoren wird medizinische Behandlungsqualität unterschiedlicher Krankenhäuser überhaupt erst miteinander vergleichbar. Die dazu von IQM eingesetzten Qualitäts- und Mengenindikatoren bieten im Detail mehrere Vorteile:

  • Die Qualitätsmessung ist manipulationssicher, da sie sich auf möglichst wenig durch Art oder Umfang der Dokumentation beeinflussbare Parameter stützt, welche sich mit hoher Zuverlässigkeit aus den vorhandenen Routinedaten ableiten lassen. Zu diesen Parametern zählt unter anderem die Sterblichkeit, da das Auftreten von Todesfällen sicher überwacht werden kann. Darüber hinaus stehen aber auch Informationen über ausgewählte Behandlungsverfahren der Art und Menge nach zur Verfügung. Dies erlaubt auch Rückschlüsse über Art und Umfang von Fehlern und Komplikationen.
  • Unsere Indikatoren messen zuverlässig die Ergebnis- und die Behandlungsqualität, da z.B. die Sterblichkeit als Qualitätsindikator nur dann niedrig sein kann, wenn die Qualität der gesamten Behandlungskette stimmt. Dies gelingt nur bei Einhaltung medizinischer Leitlinien, niedrigen Komplikationsraten und hervorragender Hygiene.
  • Unsere Indikatoren verfügen über Akzeptanz bei den behandelnden Ärzten, da sie keinen zusätzlichen Dokumentationsaufwand bedingen und manipulationsfest sind.
  • Unsere Indikatoren liefern bereits heute Qualitätsinformationen für 30 wichtige Krankheitsbilder, z.B. Herzinfarkt und Lungenentzündung, und häufige Operationen, z.B. Gelenksimplantationen, in standardisierter Form, so dass durchschnittlich ca. 25% der Krankenhausfälle in den Qualitätsvergleich und die übergreifende Qualitätssicherung einfließen.
  • Hier können Sie sich das Definitionshandbuch zu den G-IQI - German inpatient quality indicators herunterladen.

G_IQI_25_1_.pdf