3. IQM-Anwendertreffen
Routinedaten, Transparenz, Peer Review - der Weg zu mehr Qualität in der Medizin
Das 3. Öffentliche IQM-Anwendertreffen bot über 100 medizinischen Fachexperten aus IQM-Mitgliedskrankenhäusern und interessierten Gästen ein Forum zur Information und Diskussion aktueller Entwicklungen bei IQM.
Im Vordergrund der Qualitätsarbeit bei IQM standen dieses Jahr die 42 Peer-Review-Verfahren zur Verbesserung der medizinischen Behandlungsqualität bei Schlaganfall, Hirninfarkt, hüftgelenksnahe Frakturen, Pneumonie, kolorektale Resektionen, Herzinfarkt, Herzoperationen, Beatmung, Herzinsuffizienz und Viszeralchirurgie. Die Ergebnisse dazu fasste Dr. Oda Rink, Fachausschussleiterin Peer Review, zusammen. Fünf Chefärzte aus IQM-Mitgliedskrankenhäusern berichteten ausführlich und sehr offen über ihre Erfahrungen, gefundene Optimierungspotenziale und die Veränderungen, die aus den medizinischen Reviews resultieren. „Das Review-Team hat die Prozesse in meiner Abteilung objektiv durchleuchtet und mir sinnvolle Verbesserungspotenziale aufgezeigt. Der Ablauf unseres Reviews war sehr kollegial und hilfreich“, berichtete Prof. Dr. Stephen Schröder, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie der Klinik am Eichert, Kliniken des Landkreises Göppingen.
Ein weiteres Highlight war der Vortrag von Dr. Fabiola Fuchs, Leiterin der Strategischen Qualitätsentwicklung der Niederösterreichischen Landeskliniken-Holding. „Ergebnisqualitätsmessung macht nur dann Sinn, wenn sie, wie bei IQM, mit dem Peer-Review-Verfahren kombiniert wird, um medizinische Behandlungsprozesse vor Ort zu analysieren und zu verbessern“, betonte Dr. Fuchs.
